GTA ist eine der erfolgreichsten Videospielreihen der Welt. Anfangs noch ein Top Down-Game, war es ab dem dritten Teil ein Third Person Shooter. Das besondere: in GTA ging es, neben der Unterwelt, den Drogen und der Gewalt, schon immer auch um Autos. Mal musste man für seinen Auftraggeber ein bestimmtes Modell klauen, ein anderes mal lieferte man sich eine heiße Verfolgungsjagd auf dem Highway. Und immer wieder musste man Rennen fahren. Mit dem Auto, Fahrrad, Motorrad, Schiff oder Jetski.

Aber das ist doch kein Rennspiel!

Stimmt, GTA ist kein klassisches Rennspiel. Aber in jedem der bisher elf Teile musste der Spieler mehrere Rennen absolvieren, um in der Story voran zu kommen. Daher haben wir uns beschlossen, es in die Liste der Rennspiele aufzunehmen.

GTA lebt vor allem seit GTA V, dem elften Teil, vom Wettkampf mit anderen Spielern. In der Online-Version des neuesten Teils sind Rennen ein integraler Bestandteil des Spiels. Der Spieler kauft (oder klaut) sich ein Auto, bringt es zu Los Santos Customs, um es zu tunen, den Look zu individualisieren und damit gegen andere Spieler im Onlinemodus Rennen zu fahren. Das Outlaw Feeling, das Need for Speed bereits erfolgreich vermarktet hat, wird hier noch stärker in den Vordergrund gestellt und fesselt mehr Spieler als jedes klassische sportliche Racing Game.

Warum zählt GTA als Rennspiel?

Noch nicht überzeugt? Hier sind noch einmal alle Gemeinsamkeiten zu klassischen Rennspielen wie Gran Tourismo, Need for Speed oder Burnout:

  • Autos können getunt werden
  • Individuelle optische Anpassung mit verschiedenen Lacken, Bodykits, Spoilern, …
  • Rennen müssen gewonnen werden, um weitere Missionen oder Goodies frei zu schalten
  • Neben Story-Rennen gibt es Timed Laps und Rennen von A nach B

Alles in allem kann man GTA beruhigt als Hybrid aus Racing Game und Shooter betrachten. Vor allem der neueste Teil der Reihe legt wieder einen großen Fokus auf die vielen Fahrzeuge der gigantischen Welt von Los Santos.