Viele Rennspiele sind klassische Rennspiele mit Runden oder Strecken, die in einer bestimmten Zeit gefahren oder von einem oder mehreren Gegnern abgeschlossen werden müssen. Es geht um Fairness, Kampfgeist und den sportlichen Charakter des Rennzirkus (Need for Speed ist hier nicht unbedingt ein Paradebeispiel, aber Gran Tourismo oder F1 Racing). In Burnout ist der sportliche Charakter zwar auch gegeben, aber nur insofern, als dass der Spieler das Rennen gewinnen soll – und zwar mit allen nötigen Mitteln. Wenn das bedeutet, den Gegner von der Strecke zu drängen, dann ist das eben so.

Um genau zu sein, gibt es für möglichst spektakuläre Abdräng-Manöver sogar Bonuspunkte. Ist ein Takedown, wie die Crashes mit Gegner genannt werden, besonders gelungen, weil der Gegner in die Luft fliegt oder ähnliches, bekommt der Spieler Bonuspunkte. Wird er jedoch von einem Gegner von der Strecke geschoben, kann das ebenso einen erheblichen Nachteil für den Spieler bedeuten.

Die Burnout!-Serie im Detail

Das erste Burnout!-Spiel wurde 2001 unter dem schlichten Namen “Burnout” veröffentlicht. Was es so besonders machte war die Tatsache, dass der Spieler mit möglichst spektakulären Unfällen Bonuspunkte erreichen konnte. Der letzte Teil, Burnout Crash! von 2011, zeigt wie wichtig Unfälle für dieses Spiel waren.

In einem der Spiel-Modi war es zum Beispiel das Ziel, das Auto auf eine Kreuzung zu steuern und möglichst viele andere Fahrzeuge zu treffen. Pro getroffenem Fahrzeug gab es einen bestimmten Prozentsatz im Crash-o-Meter, den es zu füllen galt. Bei vollem Meter gab es die Goldmedaille, bei dreiviertel Silber, bei der Hälfte Bronze.

Rennspiel mal anders

Trotz der ganzen Crash-Mechanik war Burnout nichtsdestotrotz ein Rennspiel im klassischen Sinne. Der Spieler konnte sich nicht frei auf der Karte bewegen, es wurden einzelne Missionen ausgewählt die es dann zu bewältigen galt. Vor allem die klassischen Rennen gab es wie in jedem anderen Rennspiel – mit dem entscheidenden Unterschied, dass Unfälle eben Bonuspunkte bringen.