Nicht jeder hat Lust, seine Rennen immer online zu fahren. Manchmal haben die Freunde auch keine Zeit, um ein paar Runden zu drehen, oder man möchte einfach in Ruhe neue Manöver üben, die neu gekauften Tuning-Parts ausprobieren oder eine schnelle Runde zwischendrin drehen. Für diesen Fall gibt es in allen Spielen die sogenannte KI oder AI.

Was ist KI?

KI ist die Abkürzung für “Künstliche Intelligenz”. Im englischsprachigen Raum spricht man von der “AI”, der “Artifical Intelligence”. Die KI in einem Computerspiel soll dazulernen, oft wird aber der langsame Lernprozess der KI kritisiert. Die KI passt sich nach und nach dem Verhalten des Spielers an und stellt ihn so immer wieder vor neue Herausforderungen.

Wie lernt die KI?

Die KI in einem Spiel wird oft so programmiert, dass sie das Fahrverhalten des Spielers analysiert und sich seiner Spieltaktik anpasst. Fährt der Spieler also eher aggressiv, reagieren die computergesteuerten Fahrer ebenfalls anders und fahren aggressiver und schneller. So werden dem Spieler immer wieder neue Herausforderungen geboten. In manchen Spielen kann man zusätzlich einstellen, ob man Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi ist, was beeinflusst, wie schnell die künstliche Intelligenz lernt, wie sie sich in bestimmten Situationen verhält und wie schnell sie zum Beispiel von der Startlinie wegzieht. Für den Casual Gamer ist “Fortgeschritten” meist die richtige Einstellung, da “Anfänger” in den meisten Fällen keinerlei Herausforderung für den Spieler darstellt.

Lustige Fails der KI

Manchmal sorgt der computergesteuerte Gegner auch für lustige Situationen. So kann es vorkommen, dass ein Gegner zwischen zwei bestimmten Punkten hängen bleibt und sich nicht mehr befreien kann, oder er immer und immer wieder gegen eine Wand fährt. Das ist zwar normalerweise nicht gewollt, sorgt aber für einige Lacher im Netz und macht uns als Spieler auf charmante Weise wieder bewusst, dass wir eben doch nur gegen eine Maschine fahren und nicht andere Menschen.