Need for Speed ist das wohl erfolgreichste Rennspiel unserer Zeit. Das erste Spiel der Reihe kam 1994 für Windows und die Playstation 1 auf den Markt. Seitdem wurden 24 weitere Spiele der Reihe veröffentlicht – das neueste davon 2018.

Schon früh fing Need for Speed an, dem Spieler lizensierte Autos zum Fahren anzubieten. 2000 gab es sogar eine Zusammenarbeit mit Porsche: Need for Speed Porsche erlaubte es dem Spieler, diverse Porsche-Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten zu fahren und miteinander zu vergleichen. Heutzutage sind vor allem auch japanische Modelle sehr beliebt, von Herstellern wie Nissan, Hyundai, Honda und anderen.

Need for Speed als Vorbild für 2 Fast 2 Furious?

Need for Speed hatte schon früh auch Polizeiverfolgungsjagden in das Spiel integriert, was dem Spieler den Adrenalinkick des illegalen Straßenrennen vermitteln sollte. Damit könnte das Spiel Pate für die überaus erfolgreiche The Fast and the Furious-Filmreihe sein, die mit Vin Diesel, Paul Walker, Eva Mendes und Dwayne “The Rock” Johnson immenses Starpotential in sich vereinen konnte. Ähnlich wie die Need for Speed-Reihe sind die Filme seit 2003 ein Dauerbrenner mit diversen Fortsetzungen und einer großen Fanbase.

Warum ist Need for Speed so erfolgreich?

Was Need for Speed anders macht als andere Rennspiele ist vor allem der Straßenrennen-Charakter. Statt nur auf echten oder fiktiven Kursen seine Runden zu drehen, rast der Spieler durch Städte, schlängelt sich (mal mehr, mal weniger) elegant durch den Gegenverkehr und versucht seine Gegner durch waghalsige Manöver von der Straße abzubringen. Dazu kann der Spieler sein Auto tunen und es optisch aufhübschen. Für besonders extravagante Designs gibt es “Street Credibility”, also Respekt von anderen Fahrern, was die Chance auf erfolgreiche Rennen erhöht. In anderen Worten: obwohl es so fantastisch ist, kann sich der Spieler vorstellen, die Karriere aus Need for Speed vom VW Polo zum Ford Mustang GT auch im echten Leben so zu führen.